Kein Superstar – sondern Benedikt XVI.

Angelus Er ist kein Supermann und kein Superstar – vor allem aber ist er nicht der Versuchung erlegen, mit einer großen Show von der Bühne abzutreten. Voll war der Petersplatz heute und der Angelus, das sonntägliche Mittagsgebet, das Woche für Woche vom Papst mit den Gläubigen gebetet wird, wurde in alle Welt übertragen. Aber Benedikt XVI. blieb sich treu. Demütig und bescheiden. Nur ganz zurückgenommen der Dank für das Gebet und die Anteilnahme der Menschen. Stattdessen eine kurze Betrachtung des Sonntagsevangeliums von der Verklärung. „Jesus betete als er verklärt wurde“, sagte er und betonte: „Dem Gebet darf nichts vorgezogen werden“. Das Gebet, das Gespräch mit Gott ist das Fundament des christlichen Lebens. Dem Gebet hat er sich für die Zeit seines Ruhestandes verschrieben. Supermänner- und frauen, die Superstars der Medien, nehmen oft Abschied mit großer Show und großem Tamtam. Und schnell verschwinden sie aus dem Gedächtnis der Menschen. Benedikt wird länger im Gedächtnis der Kirche bleiben. Wie sagte er doch heute zum Abschluß des Angelus:  „Im Gebet sind wird uns nahe!“

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